Sonntag, 12. Oktober 2014

Der rote Faden

In einem früheren Blogeintrag habe ich erzählt, dass ich als "Rezept" für die eigene Lebensgestaltung an eine Mischung aus relaxtem Gottvertrauen und selbstbewussten Entscheidungen glaube. Wenn man zurückblickt, wird oft ein roter Faden sichtbar, den man zuvor nicht erkannt hat. Wie Fussspuren, die auf den heutigen Moment hingeführt haben. Das kann grundsätzlich negativ oder positiv sein, denn manchmal läuft man durch eine Folge von, sagen wir, suboptimalen Entscheidungen auch in Sackgassen. Aber wenn man mit Gott unterwegs ist, erkennt man rückblickend auch, wo er Türen geöffnet und Entscheidungen erleichtert hat.

Um diesen roten Faden geht es in der aktuellen Serie des ICF Basel: Es geht um die biblische Figur Esther. Dieser mutigen, schönen Frau ist ein ganzes Buch in der Bibel gewidmet, und es ist darin eine der spannendsten Geschichten. Doch gleichzeitig ist sie so brisant, dass Martin Luther gesagt haben soll, er wünschte sich, das Buch Esther wäre nicht in den biblischen Kanon aufgenommen worden.

Es um diesen roten Faden, um Berufung. In der ersten Predigt der Serie führt der Pastor ein Interview mit der Präsidentin der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Elisabeth Schirmer. Sie erzählt, wie sie zu dieser Stelle kam, ohne diese Position angestrebt zu haben. Hörenswert. 

Rembrandt, 1660. Quelle: http://www.womeninthebible.net/paintings_esther.htm

1 Kommentar:

  1. Tatsächlich hörenswert, dieser Input mit Manuel. Er hat es geschafft, wichtige Punkte zu betonen und viele heikle Aspekte aussen vor zu lassen.
    Diese Esther ist gerade im Jungschialter eine beliebte und geniale Geschichte.
    Mir persönlich liegen andere Frauen viel näher. Ich bin gespannt, ob zumindest eine von ihnen in der Misswahl von Life Channel noch vor kommen.

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